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Die geschichte von Kelainai/Apameia Kibotos

2012
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Advisor: Prof. Dr. Mustafa Adak

Abstract (EN)

Der Untersuchungsgegenstand Kelainai/Apameia Kibotos, an den Quellen des Marsyas gegründet. Die Stadt ist erstmals unter dem Namen Kelainai durch Herodot im Zusammenhang mit den Perserkriegen belegt. Der Großkönig Xerxes und Kyros der Jüngere ließen dort Paläste und Jagdgärten bauen. In hellenistischer Zeit gründete der Seleukidenkönig Antiochos I. Soter (281-261 v. Chr.) bei Kelainai eine neue Stadt, die nach seiner Mutter Apameia benannt wurde. Danach wurde der Name Kelainai auf keinem offiziellen Dokument mehr verwendet. Die Seleukiden residierten in Apameia nachweislich in den Jahren 190 bis 188 v. Chr. 188 v. Chr. wurde dort der Friedensvertrag zwischen der römischen Republik und dem Seleukidenreich unterzeichnet. Der Beiname Kibotos ist erstmals durch Strabon bezeugt. In der romischen Kaiserzeit war Apameia nach Ephesos der grösste Marktort in Kleinasien, der Hauptort eines Conventus.Die im Schnittpunkt der wichtigsten Verkehrsadern gelegene Stadt gewann im Laufe der Zeit eine grosse strategische und wirtschaftliche Bedeutung. Herrscher, Feldherren, Gesandte und Tausende Soldaten kamen dadurch in die Stadt. Die Stadt war ein Ort des intensiven Kulturkontaktes. Sie war von kulturellen Einflüssen der verschiedenen dort lebenden Bevolkerungsgruppen gepragt, von einheimischen phrygischen, lydischen, persischen und griechischen. Später lebten dort die Soldaten und Veteranen der romischen Legionen und Auxiliartruppen, deren vielfaltige Herkunftsorte die Militarinschriften offenbaren. Seit dem Ende von 2. Jh. n. Chr. ist schliesslich eine christliche Gemeinde nachweisbar.Kelainai/Apameia Kibotos wurde trotz seiner historischen Bedeutung noch nie archäologisch untersucht.

Author

Mehmet Ertan Yıldız

How to Cite

Mehmet Ertan Yıldız (Doctorate thesis). Die geschichte von Kelainai/Apameia Kibotos, 2012, Akdeniz University.

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