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From the city gography point of view Ordu

1998
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Advisor: Prof. Dr. Mesut Elibüyük

Abstract (EN)

Die Statd Ordu, die im Schwarzmeer-Einzugsbereich am Strand des Schwarzen Meeres auf den Abschnitten der Küstenebene, die sich nördlich und östlich der Abhânge von Boztepe betinden, gegründet wurde, ist reich an natürlichen Schönheiten. Sie ist eine der wichtigsten gröBeren Stâdte im Schwarzmeer-Einzugsbereich. Ordu wurde auf einer durch alluviale Strömungen entstandenen, sich nach Süden zu verengenden Küstenebene gegründet, die im Westen vom Akçaova- und im Osten vom Turnasuyu-FIuG begreznt ist und in der die Flüsse Bülbül und Civil sowie der Melet- Strom entspringen. Zwischen den sich im Süden befindlichen FluBtâlern haben sich I. und II. Oberflâchenabtragungen herausgebildet. Zur Untersuchung herangezogene Areale weisen eine aus der Oberen Kreidezeit und dem Quaternum stammende Oberflâche auf. Die Stadt liegt in einem Erdbebengebiet III. Grades. Die Stadt Ordu weist ein zu jeder Jahreszeit regnerisches Schwarzmeerklima mit milden Wintern und warmen Sommen auf. Durch die hâufigen Regenfâlle ist der Boden mit einer üppigen Pflanzendecke versehen. Hier sind rote und braune Böden sowie alluviale Bodenschichten vorherrschend. Die Stadt Ordu, die sich besonders innerhalb der letzten 200 jahre entwickelt hat, ist eine typisch Türkische Stadt. Orte der frühesten Stadtgründung sind die Viertel Kirazlimani, Taşbaşı und Bucak. Ordu setzt sich heute aus 22 Bezirken zusammen. Ordu erheilt im jahre 1 869 das Gemeinde- und Stadtrecht und wurde im Jahre 1 923 zur Provinzhauptstadt erhoben. Die wichtigsten Ereignisse wahrend der Periode der Gründung und Stadtentwicklung sind die folgenden: Ein im jahre 1883 in der Stadt ausgebrochener GroSbrand, die Eröffnung der Verbindungsstafce Ordu-Sivas, der wahrend des nationalen Befreiungskampfes durchlebte Schiffsvorfall Rüsumat Nr. 4, der Besuch Atatürks in Ordu, der von Nazif Bey herbeigeführte AnschluB der Stadt an flieliendes Wasser, das Erdbeben von 1939, die Eröffnung der KüstenstraBe, die Samsun, Ordu und Trapenzunt miteinander verbindet, das schnelle Anwachsen der Stadt, deren Bevölkerungszahl bald die 100.000-Grenze überschreitet, sowie in einem umfassenden Rahmen durchgeführte Entwicklungen auf ailen Gebieten. Die Bevölkerungszahl betrug im jahre 1990 102.107 Personen, wobei die Geschwindigkeit des Bevölkerungsanstiegs bei 4.7 hundert liegt. Die Bevölkerungsstârke ist mit 52.9 pro ha anzusetzen. İm jahre 1990 waren 53.4 % der Bevölkerung mânnnlichen Geschlechtes, Die Alphabetisierugsrate lag bei 81,7 %. Von der arbeitenden Bevölkerung sind 7.7 % in der Landwirtschaft, 20.2 % in der Industrie und und 71.15 % im Dienstleistungsgewerbe beschâftigt.xiv Neue Haus- und Wohnsiedlungen werden immer weiter entfernt von der Stelle der früheren Gründungen erbaut und streben rasch auf die Küstenebene zu. Dadurch ist die Stadt in der Lage, sich auszubreiten. Moderne Gebâude sind vermehrt anzutreffen, und die meisten Verwaltungsgebaude, die sich besonders im Akyazi-Viertel konzentrieren, wurden in Küstennahe erbaut. Im akademischen Jahre 1995-96 haben insgesamt 31.002 Schüler und Studenten in 40 Schulen, 4 privaten Lehranstalten und in 52 gesonderten Kursen eine Ausbildung absolviert. Diese Zahl entspricht fast einem Drittel der Stadtbevölkerung. Seit den ersten Jahren der Republikgründung fallen kültürelle Aktivitâten in der Stadt, darunter besonders auf den Gebieten Sport und Theater, ins Auge. Die hier lebenden Menschen verfügen über entwickelte soziale Beziehungen. İm Leben der Bevölkerung spielen HaselnuB, Fisch und Rotkohl eine wichtige Rolle. Ordu verfügt über vier Krankenhâuser, fünf Erste-Hilfe-Stationen und weitere Gesundheitseinrichtungen, in denen 45 Fachârzte und 145 Apotheker arbeiten; die Gesamtzahl des im Gesundheitsbereich beschâftigten Personals betrâgt 1.105 Personen. İm wirtschaftlichen Leben der Stadt spielt die landwirtschaftliche Produktion und darunter besonders die Haselnuliproduktion eine grolie Rolle. Industrielle Entwicklung hat in Ordu besonders im Zeitraum nach 1980 stattgefunden. Bis zum jahre 1997 haben sich 79 industrielle Einrichtungen in der Stadt und nâheren Umgebung niedergelassen. Eine ansteigende Bevölkerungszahl und die sich entwickelnde Industrie haben die dynamische Anziehungskraft dieser Stadt erhört. Darin liegt auch der Grund für das Aufkommen eines regen Handelsgewerbes in der Stadt. VerkehrsmâBig ist die Stadt Ordu an aile Regionen der Türkei angeschlossen. İm Vergleich zu anderen Verkehrsverbindungen ist das StraSennetz am besten ausgebaut. İm Autbusbahnhof bieten 41 Gesellschaften ihre Dienste an, die tâglich 126 Busreisen in aile Regionen der Türkei durchführen. Der innerstâdtische Verkehr hat durch die Anwendung besonderer Regulierungen an RegelmâRigkeit gewonnen. Auch das Postsystem besticht aufgrund seiner raschen Entwicklung. Trotz eines in Ordu bereits vorhandenen Potentials hat der Fremdenverkehr bis heute keine gröBere Entwicklung durchlaufen. Die Sicherheit in der Stadt wird von drei unter der Aufsicht der Sicherheitsdirektion stehenden Polizeistationen gewahrleistet. Die Verbrechensrate ist niedrig. In Ordu versehen neun verschiedene Gerichtshöfe ihren Dienst.XV In den 15 Bezirken der Stadt betinden sich 33 Moscheen, vier überdachte und ein offenes Sportstadium, fünf Ballplâtze und weitere Areale, die zwecks sportlicher Betâtigung zur Verfügung stehen. Die pro Kopf anfallende Grünflâche in Ordu betrâgt immer noch 1 m2. Dagegen sind Parks und öffentliche Gârten nur in ungenügendem MaRe vorhanden. Die Stadtverwaltung von Ordu arbeitet verstârkt daran, die Infrastruktur der Stadt auf ein zeitgenössisches Niveau anzuheban. Die wichtigsten Umweltprobleme, die hier zutage treten, sind neben Festabfallen die Verschmutzung des Meer- und FluSwassers. Stâdte gelten als die Grunsteine, die die zivilisatorischen Strukturen eines Landes ausmachen. Sie âhneln in ihrem Aufbau lebendigen Organismen. Wahrend des Wachstums- und Entwicklungsprozesses wachsen auch die Probleme mit. Stadtgeographie untersucht die Prozesse, die bei einer Stâdtegründung ablaufen, funktionale örtliche Gegebenheiten, ihre Verteilung sowei die aufgrund einer natürlichen Umgebung sich entwickelt habenden gegenseitigen Beziehungen. Die Stadtgeographie beschâftigt sich mit alien im Rahmen eines stâdtischen Gebildes ablaufenden Prozessen. Stâdte und stâdtisches Leben sind Themen, die von den Geographiewissenschaften am ausfürlichsten erforscht sind. Arbeiten und Forschungen auf diesem Gebiet zeigen ein stândiges Anwachsen. Wenn die Menschen die von ihnen bewohnte Umgebung genauer kennenlernen, dann werden sie besser in der Lage sein, sie zu nutzen, sich an ihr zu erfreuen und sich urn ihre Entwicklung zu sorgen. Diese Art Bemühungen zielen darauf ab, eine natürliche Umgebung zur Nutzung durch den Menschen in positiver Weise zu verândem. Die vorliegende Undersuchung hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Stadt Ordu ausführlich zu erforschen und sie bekanntzumachen.

Author

Dr. Ahmet Gürsoy

How to Cite

Ahmet Gürsoy (Doctorate thesis). From the city gography point of view Ordu, 1998, Gazi University.

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