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The problematic of partiality in literature and its designation forms in literary works / Parteilichkeitsproblematik in der literatur und ihre erscheinungsformen in den literarischen texten

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2021
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Abstract (EN)

There are many views on how art is and should take a position between ideology and society. In literature, it is the free choice of the author or the poet to reflect his/her ideology into his/her works. As long as partiality is not the element that determines the aesthetic structure of art and literature, and when the partial artist or writer gives his/her works a high aesthetic artistic quality, partiality should not be seen as a negative quality here. Brecht and Hikmet, who witnessed to the experiences of the exploited and oppressed people, are authors who have clearly demonstrated their partialities with their works that aestheticize the resistance of the people against oppression. Nâzım Hikmet states that the important feature of the artist is his/her world view and that it is therefore inevitable for the artist to be a party. Brecht, on the other hand, sees art and literature as by product in changing the world. In this study, ideology and social events influenced by the ideological approaches of Brecht and Hikmet will be examined, and primarly the literary forms of partiality will be shown and how partiality is created in literary works will be determined. The aim of this study is to explain the role and reflections of the concept of partiality in literary science in selected works of Turkish and German literature in the light of comparative marxist and sociological examination methods. In addition, it is aimed to show the repercussions of the partial attitudes of Brecht and Hikmet put forward by holding aesthetics above their ideology in German and Turkish literature. Es gibt die unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf die Positionierung der Kunst und ihres Konstrukts im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Ideologie und Gesellschaft. Die Parteilichkeit oder Unparteilichkeit in der Literatur macht die individuell-freie Tendenz der SchriftstellerInnen aus. Diese Tendenz fungiert auch auf der sprachlichen Ebene. Es ist von großer Bedeutung, dass die parteiliche SchriftstellerInnen zur Literatur einen höchst ästhetisch-künstlerischen Beitrag leisten kann. Da die Parteilichkeit allein nicht der einzige Bestandteil ist, der die ästhetische Struktur eines Kunstwerks bestimmt, lässt sie sich in ihr (Literatur oder Kunst) auch nicht als negativ betrachten. Nach Nazım Hikmet ist das wichtigste Merkmal eines Künstlers seine Weltansicht, die zugleich eine Parteilichkeit des Künstlers voraussetzt. Brecht sieht die Kunst und Literatur als ein Nebenprodukt in der Veränderung der Welt. Hikmet und Brecht, ästhetisieren den Widerstand des Volkes gegen die Unterdrückung und verkörpern sich gleichzeitig klar als parteiliche Dichter. Dieser Beitrag erörtert den ideologischen Parteilichkeitsdiskurs in der deutschen und türkischen Literatur bei Brecht und Hikmet. Bei dieser Untersuchung des Parteilichkeitsdiskurses werden vor allem die Literarisierungsweisen der Parteilichkeit dargestellt und diese Problematik aus einem philosophisch gesellschaftlichen Blickwinkel betrachtet. Diese Arbeit versucht einen Ansatz aufzuzeigen, wie sich dieser in literarischen Werken artikulieren lässt. Das Ziel dieses Beitrags ist es, die Rolle des Begriffs Parteilichkeit in der Literaturwissenschaft, sowie die Widerspiegelung auf ausgewählte Werke durch eine komparatistische Methode zu veranschaulichen. Dabei wird versucht, die Reflexionen des Parteilichkeitsdiskurses auf dem Gebiet der deutsch- und türkischsprachigen Literatur, am Beispiel von Nazım Hikmet und Bertolt Brecht, darzustellen.

Author

Gülşah Kıran Elkoca

How to Cite

Gülşah Kıran Elkoca (Doctorate thesis). The problematic of partiality in literature and its designation forms in literary works / Parteilichkeitsproblematik in der literatur und ihre erscheinungsformen in den literarischen texten, 2021, Hacettepe University.

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