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Erste fremdsprachenwahl in der fremdsprachendidaktik im primᾱr- und sekundᾱrbereich: Zu wahlkriterien aus pᾱdagogischer und struktureller perspektive

2015
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Advisor: Prof. Dr. Ergün Serindağ

Abstract (EN)

In vielen Lӓndern, wurden über den Bereich der Bildungspolitik, die eine multidimensionale und komplizierte Anatomie besitzt, unzӓhlige wissenschaftliche Arbeiten gemacht. Damit diese Bildungspolitik allgemein erfolgreich funktionieren kann, müssen ihre Unterabteilungen gut geplant und überarbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist ein untersuchungsrelevantes Thema die Fremdsprachenpolitik, die eine Unterabteilung der Bildungspolitik ist. Im Grunde können Fremdsprachen in der Türkei wegen der Fremdsprachenpolitik nicht effizient gelehrt werden, das sich wiederum damit spiegelt, dass die Türkei in Ranglisten, welche die Englischkenntnisse betrifft, nach vielen Dritte Welt Lӓndern kommt. Denn der wichtigste Zweig der Fremdsprachenpolitik eines Landes ist umstritten das Thema der zu lehrenden Sprachen und deren Reihenfolge. Wie man schon bereits weiss, wird in unserem Land verbreitet Englisch als erste Fremdsprache gelehrt. Der Zweck dieser Arbeit ist, ohne die Relevanz des Englischen zu leugnen, darzulegen, wie unzutreffend diese Wahl aus sprachpӓdagogischer, struktureller und der bestrebten Mehrsprachigkeit Europas ist und Aufmerksamkeit darauf zu geben, dass die zuerst gelernte englische Sprache die zulernenden anderen Fremdsprachen negativ beeinflusst. Die Mehrsprachigkeitspolitik macht es notwendig den Schüler mindestens zwei Fremdsprachen aktiv zu lehren, deshalb ist es zutreffend mit Deutsch zu beginnen, die Dank ihrer komplizierten und umfangreichen Struktur positiven Einfluss auf das Englische hat und somit die Schüler sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Fremdsprache effizient ausgebildet werden. Denn in den folgenden Jahren, finden die Schüler die deutsche Sprache, deren Struktur umfangreicher ist, schwieriger. Auch Wissenschaftler plӓdieren dafür, dass es leichter ist solch eine vii strukturierte Sprache im jungen Alter zu bewӓltigen und im Nachhinein eine verhӓltnismӓβig leichtere Sprache mit groβer Motivation und in kurzer Zeit zu lernen. Darüberhinaus ist auch das Fehlen der Motivation bei der zweiten Fremdsprache eines der weiteren Probleme. Wir sind der Ansicht, dass diese Verӓnderung der Reihenfolge auch dieses Problem beseitigen wird. Denn das im jungen Alter gelernte Deutsch, welches in Bereichen wie Grammatik und Wortschatz Ᾱhnlichkeit mit dem Englischen aufweist, löst bei den Schülern ein "das wusste ich schon" Effekt aus und führt zur Erhöhung der Motivation in der zweiten Fremdsprache. Ein weiterer Grund, der nicht auβer Acht gelassen werden darf, ist das Alter des Schülers beim Anfang des Lernens der zweiten Fremdsprache. Denn in der neunten Klasse, wo die zweite Fremdsprache als Pflichtfach unterrichtet wird, sind die Schüler durchschnittlich 15 Jahre alt und bereits im pubertӓrem Alter. Sie besitzen eine natürliche Neugier auf fremde Lieder, Filme und Berühmtheiten, also zusammenfassend gesagt auf die englische Auβenwelt. Aus diesem Grund besteht kein Zweifel daran, dass sie die zweite Fremdsprache Englisch mit groβer Motivation und Eifer lernen werden; das Gleiche kann man leider nicht für Deutsch behaupten. Um die oben genannten Behauptungen und Darlegungen bestӓtigen zu können wurden Untersuchungen durchgeführt. In diesem Zusammenhang haben die Untersuchungergebnisse gezeigt, dass Schüler, die mit erster Fremdsprache Deutsch beginnen, die zweite Fremdsprache Englisch mühelos meistern und beide Sprachen effektiv lernen können. Darüber hinaus kam zum Vorschein, dass die Schüler beim Englischlernen aus ihren Deutschkenntnissen profitieren und sowie hochmotiviert sind spӓter eine dritte Fremdsprache zu lernen. Schlüsselwörter: Mehrsprachigkeit, zweite Fremdsprache, Fremdsprachenpolitik,Fremdsprachendidaktik

Author

Aişe Sezik

How to Cite

Aişe Sezik (Master Thesis). Erste fremdsprachenwahl in der fremdsprachendidaktik im primᾱr- und sekundᾱrbereich: Zu wahlkriterien aus pᾱdagogischer und struktureller perspektive, 2015, Çukurova University.

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