Eine didaktisch- komparatistische annäherung an die phänomene " empathie, identitätsuche und fremdverstehen" in der kinder-und jugendliteratur: dargestellt an den werken , von Canan Tan's „Eroi̇nle Dans" und Renate Welshs „Dieda oder das fremde Kind"
2017
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Danışman: Yrd. Doç. Dr. Cavidan Çöltü İmren
Özet (EN)
Die Kinder- und Jugendliteratur beinhaltet in sich öfters zugleich die Motive und Bilder der Interkulturalität. Beim interkulturellen Lernen werden die Begriffe das Eigene und das Fremde verglichen, die Sterotype und Vorurteile werden analysiert bzw. kommentiert. Es ist sehr erfreulich, beim interkulturellen Lernen und bei effektiven Bearbeitungen mit der KJL zu begegnen. Meist wird man mittels der Literatur zu einem Vermittler, bei dem man interkulturelle Brücken aufsetzt und den Lernenden neue Horizonte eröffnet. In diesem Zusammenhang sehen wir, dass vor allem die KJL sich psychologische, pädagogische, kognitive und juristische Dimensionen thematisiert. Es ist bekannt, dass bei den Werken der KJL nicht nur unterhaltsame, humorvolle, fiktive und fantastische Themen bearbeitet werden, sondern auch Themen wie Leid, Trauer, Kummer und vor allem Probleme, die die Jugendlichen im Alltag zu begegnen sind, die in den Werken der KJL thematisiert werden. Denn KJL ist eine Literatur, die die Kinder und Jugendliche auf das Leben vorbereitet oder sich auch als eine Mission sieht, eine Wert- Erziehung zu geben. Sei es in der Muttersprache- oder auch im Fremdsprachenunterricht, so wie auch bei der Komparatistik Vorlesung, es wird in der Unterrichtsvorlesung verlangt, dass die literarischen Werke, die im Unterricht als Informationstransfer dienen, die ein Kontakt zwischen dem Text-Leser aufbauen, didaktisiert werden. Aber die Arbeiten und Werke,fehlen in Hinsicht auf die Vielfätigkeit und Effektivität des Unterrrichtsablaufs. Diesen Ausgangspunkt zufolge werden die für die Arbeit ausgewählten Werke didaktisiert. Die komparatistische Vorlesung wurde im Studiumjahr 2015-2016 an der Çukurova Universität, an der Abtelung für Deutschlehrerausbildung praktisiert. Die Didaktisierung wurde an den 1.,2., 3., und 4. Studienjahren praktisiert bzw. durchgeführt. In dieser Arbeit wurden die Werke, die im 20. Jahrhundert eine wichtige Stelle gefunden haben, von der österreichischen Autorin Renate Welsh "Dieda oder das Fremde Kind" und von der türkischen Autorin Canan Tan "Eroinle Dans" im Rahmen der Komparatistik didaktisiert. Ziel bei der Didaktisierung der Werke war es bei unterschiedlichen Kulturen und Erfahrungen, den Leser die ähnlichen Schmerzen, Kummer, oder Begeisterungen aufzuzeigen, ihnen dazu auffordern, sich an den Protagonisten mit Empathie annähern zu können. Weiter haben wir uns darum bemüht den Jugendlichen, in dem Prozess, in dem sie biologisch und psychologisch aufgewachsen sind, von der frühen Kindheit an (2-6 Jahre) (Oğuzhan, 2001, S.2) aufmerksam zu machen, ihnen bewusst zu machen, in wie weit sich ihre Identitätssuche entwickelt hat, welche Erschwernisse sie überwunden haben und in diesem Zusammenhang wieder wie sie das Fremdverstehen, das Fremde akzeptieren bzw. anzueignen haben. Einige Gründe für die Auswahl der KJL sind, dass die Sprache schlicht, einfach, und verständlich ist. Die Werke der KJL vermitteln uns die Alltagsprobleme, Erfahrungen, Erlebnisse der Kinder und Jugendlichen. Sie vermitteln uns neben fiktiven, fantastischen Ereignissen auch die realen Ereignisse und die Situationen, die die Jugend im Alltag zu begegnen sind. In beiden Werken wurden die Erfahrungen, die Erlebnisse, das Fremdverstehensgefühl, die Diskriminierung der Protagonisten in Werken unter den Gesichtspunkten der KJL hermeneutisch miteinander verglichen und analysiert. In unserer Arbeit wurde die Handlungs- und produktionsorientierte Methode angewandt, mit der wir eine aktive, kreative, produktive und kritische Lernergruppe erreicht haben. Die Leser sollten sich an einem Text vorurteilslos annähern können. Beim Frontalunterricht sind nicht die Lerner aktiv, sondern der Lehrer. In einer Lernatmosphäre, bei der die Lerner nicht aktiv, kreativ und beteiligt sind, wird das erzielte Ziel nicht in dem erwünschtem Niveau sein. In dem Frontalunterricht wird der Fremdsprachenunterricht meist als Frage- Antwort durchgeführt. In wie weit ist es möglich, die Leistungen der Lernende im Frontalunterricht bewerten zu können? Um ein dauerhaftes, effektives Lernen anbieten zu könnnen, ist es wichtig, dass die Lernende das Gelernte internalisieren können. Mit der ausgewählten Handlungs- und produktionsorientierten Methode, bei der vielfätige Aktivitäten praktisiert werden, den hierzu wird eine effektive, kreative und erfolgreiche Leistung der Teilnehmer beabsichtigt .Mit der Anwendung der jeweiligen Methode, wird die Rezeptionsästhetik gefördert, bei der durch eine Lernenezentrierte Methode ein aktives, kreatives, und erfolgreiches Lernen erreicht wird. Die Handlungs- und produktionsorientierte Methode beabsichtigt, dass die Individuen beim Lesen eines Textes, sich vorurteilslos an das Werk annähern, das Fremde beim Eigenem bzw. das Eigene beim Fremden entdecken können. Somit wird im Rahmen einer interkulturellen Annäherung, der Fachbereich Komparatistik von Einheitlichkeit zu einer Lernatmosphäre, bei der die Lernende spaβ am Lernen haben. Mit der entsprechenden Methode wurde versucht, die kulturell geprägte Werke unter den Begriffen 'Empathie, Fremdverstehen und Identitässuche' zu analysieren. Es ist eine Priorität, die kulturelle Ähnlichkeiten, Unterschiede und Ähnlichkeiten den Lernenden bewusst zu machen und sie zum kritischen, kreativen Lesen zu verleiten. Ein weiteres Ziel war es sich an einheimischen und fremden Werken vorurteilslos anzunähern und die Hindernisse gegen das Fremde weitgehend minimieren zu können. Um die Begriffe 'Empathie, Fremdverstehen, und Identitätssuche' im Rahmen der KJL zu vergleichen und analysieren zu könnnen haben wir ein deutsches und ein türkisches Werk ausgewählt, demzufolge wir die Gelegenheit bekommen haben, das Eigene, das Fremde, die kulturellen Ähnlichkeiten und Unterschiede miteinander zu konfrontieren. In dem Arbeitsprozess wurden die unten angegebenen Aktivitäten durchbearbeitet, die als ein Treffen der Komparatistik mit der Imagologie akzeptiert und bei dem die kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede der Imagen deutlicher werden: Vor dem Lesen beider Werke, wurde an den Lernenden eine Vorbereitungsumfrage erstellt, um die Interessen, Gedanken der StudentInnen zu den Begriffen Empathie, Fremdverstehen und Identitätssuche zu evaluieren. Dieser Umfragebogen enthält also Informationen zu den Begriffen Empathie, Fremdverstehen und Identitätssuche. Es bereitete und motivierte die StudentInnen auf diese Begriffe. Der zweite Umfragebogen enthält Informationen zum Inhalt der Werke, der dritte Umfragebogen dient für die Evaluation der Werke allgemein. Vor der Bearbeitung der Werke im Unterricht wurde nach dem ersten Umfragebogen der zweite Umfragebogen erstellt, der Fragen zum Ablauf und Inhalt der Werke enthält. Vor dem Lesen der Werke war unser Ziel, die wahrscheinlichen Vorurteile, Gefühle, Gedanken der Lernenden den Werken gegenüber abzuleiten, ihre Erlebnisse, Erfahrungen hervorzubringen und eine Rückkehr zu ihren Privatleben zu machen war ein weiteres Ziel unser Arbeit. Mit dem dritten, dem Evaluationsumfragebogen haben wir, dass in einem Semester und am Ende der Arbeit durch den Lernenden durchbearbeitet wurde, mit zwei Umfragebögen bewertet. Die Arbeit besteht aus 7 Abschnitten. Bei dem 1 Abschnitt der Arbeit wird auf das Problem, auf die Relevanz, die Grenzen und das Ziel der Arbeit eingegangen. Der 2. Abschnitt der Arbeit, reflektiert uns den theoretischen Hintergrund der Komparatistik, die Fachgeschichte der Komparatistik, den Vergleich, die Literaturmethoden, die Handlungs- und produktionsorientierte Methode, Wirkung der Rezeptionsästhetik, die Relevanz der KJL im DaF- Unterricht und ihre Entwicklung in der Türkei. Im 3. Abschnitt der Arbeit werden die Definitionen der Begriffe Empathie, Fremdverstehen, Identitätssuche, Vorurteile und Stereotypen vermittelt. Im 4. Abschnitt der Arbeit, versuchen wir die Begriffe Empathie, Fremdverstehen und Identitätssuche in den Figuren beider Werke zu analysieren und zu reflektieren. Dabei versuchten wir auch von der pschoanalytischen Literatur Daten zu profitieren. "Die pschoanalytische Literaturtheorie" versucht die Begriffe, die Persönlichkeit des Autors zu verstehen und sein Unterbewusstseinsprozess zu identifizieren; für diese gibt es zwei Wege: Man sieht eine Betrachtung von dem Werk zum Werkautor, von dem Werkautor zum Werk."(http://www.turkedebıyatı.org/psikoanalitik-edebiyat kuramı) Das Ziel ist hier also, die gegebene Nachricht von den Figuren oder von dem Leben, Erfahrungen und Erlebnisse des Autors zu entnehmen. In dem 5. Abschnitt werden die Umfragebögen und deren Befunde dargestellt. Einige Konklusionen, die wir in dieser Arbeit erreicht haben sind folgende; Die StudentInnen entdecken die Unterschiede; Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten selber. Die didaktische Berarbeitungen verleiten die StudentInnen zum aktiven, kreativen, produktiven und kritischem Lernen. Die komparatistische Arbeiten bieten einer Person die Gelegenheit, von anderen Kulturen in die eigene Kultur zu schauen und dies kann verhindern, dass sich eine Person überlegen sieht oder sich in einem Minderwertigkeitskomplex gefangen fühlt. In dem 6. Abschnitt wird eine didaktische Annäherung an die Werke vermittelt. In diesem Zusammenhang werden die Unterrichtsmodelle, die Unterrichtsbeispiele, der Unterrichtsablauf, die Frist für die Didaktisierung der Werke, die Unterrichtsmethode, die Unterrichtsbeispiele zu den beiden Werken, die Aktivitäten der StudentInnen bzw. die Befunde dargestellt. Um ihnen also den StudentInnen im Unterricht einen aktiven, kreativen, produktiven, kritischen Anteil und einen vorurteilslosen Verhalten gegenüber den anderen Kulturen anzustreben, wurde im Unterricht mit unterschiedlichen Aktivitäten gearbeitet. Bei der Präsentation des Werkes Dieda, wurden zwei verschiedene Videos am Anfang des Unterrichts gezeigt. Während uns das eine Video ein Kriegsabschnitt vermittelte, lieferte uns das zweite Video die Rolle eines Stiefsmutters. Darauf wurden die, StudentInnen aufgefordert, ein Resümee des Werkes aufzuschreiben. Als nächstes wurde die Inhaltsangabe des Werkes am Diashow präsentiert. Mit leitenden Fragen wurden die StudentInnen dazu geleitet, ihre Gedanken zum Ablauf des Werkes aufzuschreiben. Als weitere Aktivitäten haben die StudentInnen das Ende der Geschichte aufgeschrieben, umgeschrieben, die Geschichte wieder geschrieben, reproduziert, und szenisch dargestellt. Somit wurden die StudentInnen zur aktiven, kreativen, kritischen Beteiligung geleitet. Bei der Präsentation des Werkes Eroinle Dans, wurde anhand einiger Zeichnungen zum Thema des Werkes angefangen. Als nächstes sollten die StudentInnen das Ende der Geschichte anhand den gegebenen Zeichnungen schreiben. Somit haben die StudentInnen die Gelegenheit bekommen ihre eigenen Texte mit dem originalen Text zu vergleichen. Danach sollten die StudentInnen das Ende der Geschichte umschreiben und die Geschichte reproduktieren bzw, wieder schreiben. Nach der Präsentation, Bearbeitung beider Werke im Unterricht, haben die StudentInnen Collagearbeit gemacht, Monopoli und Lotto Spiel vorbereitet. Nach der Analyse und Bearbeitung der Werke, wurden den StudentInnen Evaluationsumfragebogen erstellt. Mit diesen Umfragebogen wurde beabsichtigt, dass die StudentInnen ihre Vorurteile zum Fremden und zum Eigenen bewusst werden, die Ähnlichkeiten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der eigenen und fremden Kultur sehen. Die erstellten Umfragebögen bieteten den StudentInnen eine Erleichterung zum Verstehen des Inhalts und Thema der Werke. Um eine aktive, kreative Beteiligung der StudentInnen im Unterricht zu fördern und eine vorurteilslose Annäerung an zwei kulturell verschieden geprägte Werke darzustellen, wurden im Unterricht unterschiedliche Aktivitäten durchgenommen. Einige der Aktivitäten im didaktischen Sinne, die wir mit den StudentInnen im Unterricht durchbearbeitet haben sind folgende: > Die Gedanken und Emotionen zum Text aufschreiben. > Die Texte kommentieren und kritisieren. > Das Eigene und Fremde vergleichen. > Die Gedanken im kulturellen Zusammenhang äuβern. > Die Feststellung der kulturellen Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten in den Werken. > Die Feststellung der Vorurteile und der Stereotype. > Akzeptanz und Ablehnung des Fremden und des Eigenen. > Das Fremde und das Eigene verstehen. Im 7. Abschnitt der Arbeit werden die Ergebnisse und die methodische Forschungsvorschläge dargestellt. Schlüsselwörter: Image,Vorurteil, Stereotype, Empathie, Fremdverstehen, Identitätssuche.
Yazar
Zeynep Tekin Medeni
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Zeynep Tekin Medeni (Doctorate thesis). Eine didaktisch- komparatistische annäherung an die phänomene " empathie, identitätsuche und fremdverstehen" in der kinder-und jugendliteratur: dargestellt an den werken , von Canan Tan's „Eroi̇nle Dans" und Renate Welshs „Dieda oder das fremde Kind", 2017, Çukurova University.
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Lisans
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